Systemhaus wechseln

So läuft es ab – in sieben Schritten

Die wenigsten wechseln ihr Systemhaus, weil sie Lust dazu haben. Meistens ist etwas vorgefallen – oder eben über Jahre nichts. Und die größte Sorge ist selten die Technik, sondern der Übergang: Wer hat die Kennwörter? Was, wenn beim Umschalten etwas ausfällt? Wie lange bin ich zwischen zwei Stühlen?

Deshalb hier offen, wie ein Wechsel bei uns abläuft. Nichts davon muss an einem Tag passieren, und Sie können jederzeit aussteigen – bis zum Erstgespräch kostet Sie das nichts außer einer Stunde Zeit.

Der Ablauf

  1. Erstgespräch

    Eine Stunde, unverbindlich und kostenlos. Wir wollen wissen, wie viele Arbeitsplätze Sie haben, was bei Ihnen läuft und wo es klemmt. Sie wollen wissen, mit wem Sie es zu tun hätten.

    Daraus entsteht noch kein Angebot. Wenn wir den Eindruck haben, dass wir nicht die Richtigen sind, sagen wir das auch.

  2. Bestandsaufnahme

    Wir sehen uns an, was da ist: Server, Netzwerk, Firewall, Datensicherung, Arbeitsplätze, Lizenzen, Cloud-Dienste. Vor Ort und aus der Ferne.

    Am Ende steht ein schriftliches Bild Ihrer Umgebung – auch über das, was gut ist. Nicht alles muss ersetzt werden, nur weil der Dienstleister wechselt.

  3. Dokumentation und Zugänge übernehmen

    Der Teil, an dem Wechsel am häufigsten hängen bleiben. Es geht um Administratorkonten, Kennwörter, Lizenzverträge, Domains – und darum, wem was eigentlich gehört.

    Sie bekommen von uns eine Liste, was dafür zusammenkommen muss, damit Sie nichts vergessen und nicht dreimal nachfragen müssen. Wie die Übergabe dann im Einzelnen abläuft, hängt auch von Ihrem bisherigen Dienstleister ab. Was davon wir übernehmen können, besprechen wir vorher.

  4. Die kritischen Punkte prüfen

    Zuerst die Datensicherung – und zwar nicht, ob sie läuft, sondern ob sich daraus zurückspielen lässt. Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung.

    Dann Firewall, Microsoft 365 und Virenschutz: Ist die Firewall noch im Support und aktuell? Gibt es Administratorkonten ohne zweiten Faktor? Meldet der Virenschutz überhaupt jemandem etwas?

  5. Übernahme in Systemmanagement und Betreuung

    Ihre Systeme kommen in unser Systemmanagement, Ihre Umgebung in unsere Dokumentation. Ab da werden Server, Arbeitsplätze und Netzwerk laufend überwacht und gewartet. Sie müssen nicht erst anrufen, damit uns etwas auffällt.

    Dazu bekommen Sie feste Ansprechpartner und einen klaren Weg, uns zu erreichen. Ab hier sind wir zuständig – auch für das, was wir noch nicht angefasst haben.

  6. Offene Baustellen sortieren

    Aus der Bestandsaufnahme wird eine Liste mit drei Fächern: was sofort behoben gehört, was in diesem Jahr angegangen wird, und was bewusst bleiben darf, wie es ist.

    Sie entscheiden, was wann passiert. Wir sagen Ihnen, was es kostet und was es kostet, es zu lassen.

  7. Regelbetrieb

    Der Normalfall: Sie rufen an, wenn etwas ist, und wir melden uns, wenn uns etwas auffällt. Dazwischen laufen Wartung und Pflege, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

    In regelmäßigen Abständen setzen wir uns zusammen und schauen, ob die Richtung noch stimmt.

Was Sie dafür brauchen

Zeit. Das Erstgespräch dauert eine Stunde. Für die Bestandsaufnahme rechnen Sie ab vier Stunden – wie viel es am Ende wird, hängt an der Größe Ihrer Umgebung. Dafür brauchen wir jemanden bei Ihnen, der weiß, wo was steht.

Entscheidungen. Bei Schritt 6 werden Sie gefragt, was Ihnen wichtig ist. Diese Antworten kann Ihnen niemand abnehmen, auch wir nicht.

Einen Blick in Ihre Verträge. Kündigungsfristen beim bisherigen Dienstleister, Laufzeiten bei Lizenzen und Hardware. Das bestimmt den Zeitplan mehr als alles Technische.

Was Sie nicht brauchen

Einen Stichtag, an dem alles gleichzeitig umgestellt wird. Ein Wechsel lässt sich stückweise machen – oft ist das sogar der ruhigere Weg. Und Sie müssen Ihre Hardware nicht austauschen, nur weil jemand anderes sie künftig betreut.

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Sie überlegen, den IT-Dienstleister zu wechseln, oder möchten wissen, ob Ihre IT vernünftig aufgestellt ist? Sprechen Sie mit uns – unverbindlich und ohne Verkaufsgespräch.

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